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Schwarzer Block

Die Bildung von so genannten "Schwarzen Blöcken" bei Demonstrationen ist Symbol des militanten Politikverständnisses und der hohen Gewaltbereitschaft der autonomen Szene. Die einheitliche Bekleidung und teilweise Vermummung soll zudem die Identifizierung einzelner Teilnehmer und die Verfolgung von Straftaten erschweren.

Als "Schwarzer Block" wird eine zu Gewalt und Militanz neigende Gruppe innerhalb von Demonstrationszügen bezeichnet, die durch einheitlich schwarze Kleidung und Vermummung auffällt. Der "Schwarze Block" ist nicht zentral organisiert und koordiniert, sondern ein lediglich punktueller Zusammenschluss gewaltorientierter Linksextremisten. In einem solchen spontanen Zusammenschluss kann eine heterogene Vielfalt unterschiedlicher linksextremistischer Strömungen, Gruppierungen und Einzelpersonen vertreten sein. Durch dSchwarzer Block 2as äußerlich homogene Erscheinungsbild mit schwarzen Kapuzenpullis, Mützen, Tüchern und Sonnenbrillen signalisieren die Teilnehmer zugleich Solidarität untereinander sowie Gewaltakzeptanz bzw. Gewaltbereitschaft gegenüber den Einsatzkräften der Polizei und gegenüber dem "politischen Gegner". Wiederholt wurden aus "Schwarzen Blöcken" heraus Gewalttaten begangen, wobei schwerste Verletzungen der Opfer in Kauf genommen wurden. Durch das Auftreten als "Schwarzer Block" soll die Zuordnung solcher Gewalttaten zu Einzelpersonen erschwert werden, d.h. die Täter wollen sich der Strafverfolgung entziehen und werden dabei von den übrigen Teilnehmern des "Schwarzen Blocks" unterstützt.

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Bayer. Informationsstelle gegen Extremismus
Knorrstr. 139 - 80937 München
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