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Erneute Brandstiftung an einem Fahrzeug der Telekom AG in München

Am frühen Morgen des 26. Juli 2013 setzten Unbekannte im Münchner Norden ein mit Firmenaufdruck der Telekom AG gekennzeichnetes Fahrzeug in Brand.

m-i-l-i-T-a-n-zDas Firmenfahrzeug brannte fast vollständig aus. Im näheren Umfeld wurden Plakate mit linksextremistischen Bezügen angebracht, welche u.a. zur Zerstörung des Firmeneigentums der Telekom aufrufen: Eines der Plakate zeigt ein Bild in Brand gesteckter Fahrzeuge des Telekommunikationsunternehmens. Im Text wird die Telekom AG u.a. für eine Überwachung von Angestellten und geleistete Amtshilfe für die Polizei „bei der Bespitzelung und Ausforschung sozialer Bewegungen“ verantwortlich gemacht. Es folgt der Aufruf: „Die Deutsche Telekom AG (…) IST ANGREIFBAR“. (Bildquelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München)

Neben der Unterschrift mit dem Titel „m-i-l-i-T-a-n-z“, zeigt ein anderes Plakat das Wort „T- ERROR“, wobei jeweils der Buchstabe „T“ im Design des Telekom-Firmenlogos dargestellt ist. Darüber hinaus fordert man auf einem weiteren Plakat dazu auf, den Staat zu bekämpfen und 'empfiehlt': „Kein Geld – geh plündern“

Ebensolche Plakate wurden bereits am 23. Mai an der Außenmauer und in direkter Nähe des „Kafe Marat“ festgestellt.

 

Bewertung:

Sowohl die in Tatortnähe aufgefundenen Plakate, als auch die Tatausführung legen einen linksextremistischen Hintergrund der Brandstiftung nahe. Die Telekom AG wird im linksextremistischen Spektrum als Feindbild wahrgenommen. Man wirft ihr eine logistische Unterstützung von Bundeswehr und Sicherheitsbehörden vor. Bereits in der Vergangenheit kam es immer wieder - auch in München - zur Zerstörung von Firmenfahrzeugen des Telekommunikationsunternehmens. Begründet wird dies regelmäßig aus einer linksextremistischen Motivation heraus mit einer antikapitalistischen Einstellung und mit antimilitaristischen Zielen.

Bei solchen Brandstiftungen ist nicht ausgeschlossen, dass – wie bereits zuvor bei Brandstiftungen am 11. Juni in München – auch Privatpersonen einen nicht unerheblichen finanziellen Schaden erleiden, wenn das daneben geparkte Fahrzeug ebenfalls von den Flammen erfasst wird.

Des Weiteren entsteht - neben der Umweltverschmutzung - insbesondere auch eine erhebliche Gefahr für Personen (wie Schaulustige und Kräfte der Feuerwehr) durch die Brände.

 

Das Polizeipräsidium ruft Zeugen dazu auf, sich mit dem Kommissariat 43 unter 089/2910-0 oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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