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Autonome versuchen bei einer Demonstration in Würzburg eine Straßensperre zu durchbrechen

Am 18. Februar 2017 nahmen in Würzburg insgesamt ca. 2.500 Personen an einer Versammlung gegen eine Kundgebung von 160 Anhängern der rechtsextremistischen Partei Der Dritte Weg (III. Weg) teil. Rund 200 Personen aus dem linksextremistisch-gewaltorientierten Spektrum beteiligten sich an den Gegenprotesten.

 

Bereits in der Demonstration gegen die rechtsextremistische Versammlung setzten sich autonome Aktivisten als antikapitalistischer Block an die Spitze des Demonstrationszuges. Als im weiteren Verlauf der Gegenproteste etwa 100 Autonome versuchten, eine Straßensperre zu durchbrechen, waren die Polizeibeamten gezwungen, Pfefferspray einzusetzen. Zudem beabsichtigten die Linksextremisten im Rahmen dezentraler Aktionen an verschiedenen Stellen die Sperrgitter zur Demonstration der Rechtsextremisten zu überwinden.

Im Verlauf dieser Gegenproteste nahm die Polizei sechs Personen fest, die Polizeibeamte u.a. tätlich angegriffen oder beleidigt hatten.

Trotz der zeitgleich stattgefundenen Münchner Sicherheitskonferenz nahm an der Demonstration in Würzburg gegen die Partei III. Weg eine hohe Anzahl an Personen aus der gewaltorientierten linksextremistischen Szene teil.

 

Aus Sicht der Sicherheitsbehörden verhinderte das lageangepasste Polizeiaufgebot bei der Demonstration in Würzburg größere Ausschreitungen von linksextremistischer Seite.

Die große Teilnahme der linksextremistischen Szene an der Gegendemonstration dürfte zum einen an der Kenntnis der Szene über das umfassende Sicherheitskonzept bei der Münchner Sicherheitskonferenz liegen, das Ausschreitungen erschwert. Zudem galt es aus „antifaschistischer“ Sicht, einem in größerer Zahl sichtbaren politischen Gegner in Würzburg eine entsprechende Kraft entgegenzusetzen.

 

Einen Beitrag „Aktuelles“ zu der oben genannten Demonstration der Partei III.Weg finden Sie in Kürze auf der Seite "Bayern gegen Rechtsextremismus".

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