Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sektionen

Diese Seite speichert Informationen in Cookies in Ihrem Browser und verwendet das Webanalyse-Tool Piwik. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen und Widerruf

Benutzerspezifische Werkzeuge

News

Ausschreitungen bei Demonstration gegen das Bayerische Integrationsgesetz in München

Bis zu 300 Autonome beteiligen sich an einer Demonstration am 22. Oktober 2016 in der Münchner Innenstadt. Dabei suchten die gewalttätigen Linksextremisten im „Schwarzen Block“ die Auseinandersetzung mit der Polizei.

An einer Demonstration unter dem Motto: „Wir lassen uns nicht spalten“ am 22. Oktober in München nahmen 1.800 Personen teil. Die Versammlung richtete sich gegen das Bayerische Integrationsgesetz und folgte einer Initiative aus zahlreichen nichtextremistischen Organisationen.

AntifaNT GegenIntegrAusgrZu den linksextremistischen Unterstützern der Versammlung zählten der Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD (AB), die Deutsche Kommunistische Partei (DKP), die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD), die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), sowie die autonomen Gruppen Antifa NT (siehe Bild, Quelle: antifa-nt.de) und deconstruct reality aus München, sowie die Nürnberger Organisierte Autonomie (OA) und die Revolutionär Organisierte Jugendaktion (ROJA).

Unter den Teilnehmern befanden sich rund 300 Autonome, die einen „Schwarzen Block“ bildeten. In der Nähe des Sendlinger Tors entzündeten sie eine bengalische Fackel, vermummten sich und warfen Farbbeutel auf die Polizei. Bei der anschließenden Auseinandersetzung wurden Schirme und Fahnen als Schlagstöcke gegen die Polizeibeamten eingesetzt. Elf Gewalttäter wurden vorläufig festgenommen.

NationalismusKeineAlternativeUnter dem Kampagnentitel „Nationalismus ist keine Alternative“ (NIKA, siehe Bild, Quelle:umsganz.org/kampagnentext-2016/) werben bundesweit, gewaltorientierte linksextremistische Gruppen für Aktionen. Hier ist vor allem das Bündnis „…ums Ganze!“ federführend, in dem sich „linksradikale“ (autonome) und kommunistische Gruppen aus Deutschland und Österreich organisieren. Der Kampagnentext erklärt: „Es ist an der Zeit, dass die radikale Linke in die Offensive kommt.“


Aus Sicht der Sicherheitsbehörden gelang es den orthodox-kommunistischen Gruppen, auf der Demonstration mit Fahnen und Plakaten eine gewisse Aufmerksamkeit zu erzielen.

Mit einer Teilnehmerzahl von 300 Personen aus dem autonomen Spektrum konnten eine hohe Zahl an gewaltbereiten Personen mobilisiert werden. Die mitgeführten Farbkugeln und bengalischen Fackeln der autonomen Demonstrationsteilnehmer im „Schwarzen Block“ zeigen, dass diese eine Eskalation und Auseinandersetzung mit der Polizei beabsichtigten und kein friedlicher Demonstrationsverlauf angestrebt wurde.





Artikelaktionen
Über uns

Bayern gegen Linksextremismus richtet sich an alle, die sich pädagogisch, politisch und persönlich mit Linksextremismus auseinandersetzen.